Tierklinik Neuwied

Notfallnummer:
02631 978 9777


Endoskopische Kastration von Hündinnen

(die sanfte Kastration)

Bei der konventionellen chirurgischen Methode der Kastration wird die Bauchdecke der Hündin mit einem mehrere Zentimeter großen Schnitt eröffnet um die in der Bauchhöhle liegenden Eierstöcke entfernen zu können.

Im Gegensatz dazu werden bei der endoskopischen Operation eine Optik und die spezialisierten OP Geräte durch zwei wenige Millimeter kleine Löcher (deshalb auch „Schlüssellochchirurgie“ genannt) in die Bauchhöhle eingeführt. Bei dieser minimalinvasiven Technik sieht der Operateur sein Operationsgebiet (in diesem Falle die Eierstöcke) auf einem Monitor vergrößert und hat so sogar eine bessere Darstellung der betroffenen Strukturen. Dadurch ist eine präzisere Operationsdurchführung möglich und das Komplikationsrisiko während der Operation geringer. Dieses und die wesentlich kleineren Schnitten in der Bauchdecke führen zu geringeren postoperativen Schmerzen. Der Patient ist schneller wieder mobil, eine Einschränkung der Bewegung nach der Operation ist nicht nötig.

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Das Risiko von Wundheilungsstörungen ist um ein vielfaches kleiner als bei der herkömmlichen Methode und ein Kontrollbesuch zum Entfernen der Fäden entfällt. Der Besitzer muss nur nach ein paar Tagen die kleinen Pflaster entfernen.

Nach der Operation:

nach der Op

 

Weitere Operationen, die minimalinvasiv / endoskopisch durchgeführt werden können:

  • Kastration von kryptorchiden Rüden (ein oder beide Hoden sind während der Entwicklung in der Bauchhöhle verblieben)
  • Prophylaktische Gastropexie bei großen Hunderassen (Annähen des Magens an die Bauchwand zur Vorbeugung einer Magendrehung)
  • Untersuchung der Organe in der Bauchhöhle und zielgenaue schonende Probenentnahme. Die Qualität der Proben und die Sicherheit für den Patienten liegt hierbei noch über der bei Ultraschallgeführter Probenentnahme.

 

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